Schmucker Kreispokal 2019/20 — Spielberichte

       Schmucker Kreispokal 2019/20

Berichte
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Übersicht komplett / Ergebnisse / Torschützen/ nächste Runde


Kreispokal 2019/20 bei FuPa.net

1.Runde Kreispokal 2019/20

VORBERICHT / 1.Runde  – Unter der Woche zehn Partien im Odenwälder Kreispokal – Titelverteidiger Rai-Breitenbach muss am Donnerstag in der ersten Runde gleich bei Ligakonkurrent Fränkisch-Crumbach ran.

ODENWALDKREIS – (nik). Nach den ersten Begegnungen am Wochenende (gesonderter Bericht) und vor dem Start in die Ligen am 4.August geht es diese Woche mit der ersten Runde des Odenwälder Fußball-Kreispokal weiter: Am Dienstag, 30. Juli (jeweils 19 Uhr), erwartet Türk Breuberg in neuer Besetzung Kreisoberligist FV Mümling-Grumbach, der zuletzt starke Frühform bewiesen hat und Gruppenligist VfL Michelstadt ein 3:3 abtrotzte. A-Liga-Aufsteiger TSV Hainstadt steht vor einer hohen Hürde: Kreisoberligist Türk Beerfelden (19 Uhr) gastiert im Breuberger Stadtteil, wird aber gegen die schnelle Elf von TSV-Spielertrainer Odysseas Floros selbst einiges investieren müssen.
Auch am Mittwoch, 31. Juli, wird gespielt: C-Ligist TSV Bullau ist Gastgeber für B-Liga-Meister SSV Brensbach; zudem erwartet der FC Finkenbachtal den TSV Höchst (jeweils 19.30 Uhr). In beiden Fällen sind die Gäste eindeutige Favoriten. Der personell erheblich verstärkte SV Hummetroth empfängt um 19.30 Uhr den FC Rimhorn. Klares Hummetrother Ziel ist ein Weiterkommen, wie der Klub selbst erklärte. Am Donnerstag, 1. August, stehen gleich fünf Partien auf dem Spielplan: Der SV Gammelsbach ist gegen Inter Erbach (18.30) wohl nicht ganz chancenlos, müssen die Kreisstädter nach zahlreichen Abgängen doch einen Neuaufbau betreiben. Pokalfinalist TSV Seckmauern muss zum VfR Würzberg (19 Uhr). Ein unbequemes Auswärtsspiel erwartet den TSV Neustadt, der beim A-Liga-Vierten SG Rothenberg (19.30) gleich eine überzeugende Vorstellung wird bieten müssen, wenn der Kreisoberligist die zweite Runde erreichen will.
Im B-Liga-Duell zwischen Breitenbrunn und Kinzigtal (19.30) scheint der Ausgang offen. Eine hohe Hürde erwartet jedenfalls den amtierenden Pokalsieger KSG Rai-Breitenbach: Beim TV Fränkisch-Crumbach (ebenfalls 19.30), der in der Kreisoberliga zu den aussichtsreichen Teams zählt, hängen die Früchte hoch.
Abgeschlossen wird die erste Pokalrunde erst am Donnerstag, 15. August, wenn die TSG Steinbach und der SV Lützel-Wiebelsbach (18.30 Uhr) aufeinandertreffen.

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Türk Beerfelden scheitert in erster Pokalrunde – Kreisoberligist kassiert gegen den TSV Hainstadt gleich vier Platzverweise. FV Mümling-Grumbach siegt souverän bei Türk Breuberg.

ODENWALDKREIS – (nik). Überraschung im Fußball-Kreispokal: Am Dienstagabend hat A-Liga-Aufsteiger TSV Hainstadt das klassenhöhere Team von Türkspor Beerfelden mit 3:0 aus dem Wettbewerb geworfen. Beim Schlusspfiff standen nur noch sieben Beerfelder Akteure auf dem Platz.

Türk Breuberg – FV Mümling-Grumbach 0:4 (0:1). Die Bewertung der ersten Hälfte fiel für Breuberg positiv aus: „Das schnelle Tor von Christopher Hörr kam nach drei Minuten überraschend. Grundsätzlich standen wir sehr kompakt, und vorne erspielten wir einige Möglichkeiten, die wir aber nicht konsequent genug nutzten“, so Oguzhan Hazneci von den Platzherren. Ein Solo von Fabian Hörr (54.) brachte Mümling-Grumbach mit 2:0 nach vorn, ehe demselben Spieler ein kapitaler Abwehrfehler das dritte FV-Tor ermöglichte (64.). Und Hörr ließ auch den Schlusspunkt per Foulelfmeter (73.) folgen. „Die Niederlage fiel für uns etwas zu hoch aus, dennoch ist Grumbachs Sieg absolut verdient“, meinte der Türk-Sprecher abschließend. Gelb-rote Karte: Christopher Hörr (80./FV).

TSV Hainstadt – Türk Beerfelden 3:0 (3:0). Nach einer Viertelstunde stand der Gast mit nur noch neun Mann auf dem Platz – zwei Rote Karten brachten den Kreisoberligisten in Bedrängnis. „Die schnelle Führung durch unseren Neuzugang Mario Schacht (18.) war bei Türk Beerfelden ein Wirkungstreffer, den sie nicht gut wegsteckten. In einem offenen Spiel haben wir unsere Chancen genutzt“, berichtete Bernd Büchner (TSV). Hidir Dönmez (28., 37.) baute die Führung noch vor dem Seitenwechsel entscheidend auf 3:0 aus. „Beerfelden lieferte trotz des klaren Rückstandes einen engagierten Kampf“, so Hainstadts Sprecher weiter. Nach 66 Minuten standen die Beerfelder nur noch mit sieben Mann auf dem Platz: Zwei weitere Ampelkarten machten ein Aufbäumen nahezu unmöglich. Den Rest spielte Hainstadt clever herunter. Rot: Yesil Dogangül (14./rohes Spiel), Toni Cosic (15./rohes Spiel). Gelb-Rot: Alpay Büyüksoy (59.), Hasan Gözek (66./alle Türk).

Der SV Hummetroth untermauert im Kreispokal seine Ambitionen – Starker B-Ligist bezwingt in der ersten Runde den klassenhöheren FC Rimhorn mit 3:1. Gruppenligist TSV Höchst kommt in Finkenbach in letzter Sekunde weiter
Erschienen am 02.08.2019

ODENWALDKREIS – (nik). Weitere Überraschung im Odenwälder Fußball-Kreispokal: Der ambitionierte B-Ligist SV Hummetroth schaltete den höherklassigen FC Rimhorn mit 3:1 aus. Buchstäblich in letzter Minute rettete Rico Blecher den TSV Höchst beim kampfstarken FC Finkenbachtal.

SV Hummetroth – FC Rimhorn 3:1 (2:0). Hummetroth bot von Beginn an viel Engagement und Kampfeswillen. Deswegen war das frühe 1:0 durch Okan Amet (5.) durchaus verdient, unmittelbar vor dem Seitenwechsel packte Cagdas Pektas (45.) den zweiten Treffer drauf. „Nach der Pause waren wir anfangs etwas zu passiv. Rimhorn versuchte, uns mit lang geschlagenen Bällen zu verunsichern“, so Stefano Trizzino (SV). Ein Freistoßtor von Robin Breunig (60.) spielte dem Gast zudem in die Karten. Doch dann fing sich Hummetroth wieder, markierte durch Cagdas Pektas (80.) das 3:1 und besaß weitere Chancen.

FC Finkenbachtal – TSV Höchst 4:5 (2:3). Der Gastgeber überraschte, indem er die Partie gegen den Gruppenligisten ausgeglichen gestaltete und eigene spielerische Akzente setzte. In der zweiten Hälfte war der Gast leicht überlegen, musste aber noch zweimal den Ausgleich hinnehmen, ehe in der 95. Minute Rico Blecher zuschlug. „Wir hätten uns sicher die Verlängerung verdient gehabt“, urteilte Michael Kaufmann vom FC. Torfolge: 1:0 Patrick Löffler (5.), 1:1 Blecher (17.), 2:1 Marc Honnen (19.), 2:2 Christian Remmers (28.), 2:3 Benedikt Hering (33., Eigentor), 3:3 Patrick Löffler (54.), 3:4 Blecher (88.), 4:4 Jens Blaumann (90.+1), 4:5 Blecher (90.+5).

TSV Bullau – SSV Brensbach 1:2 (1:0). Philipp Ihrig traf nach 30 Minuten für die Bullauer. Die Führung war allerdings glücklich, denn der B-Liga-Meister spielte mehr Chancen heraus, nutzte sie aber nicht konsequent. Nach der Pause drehte Brensbach auf und kam durch Tim Friedrich (50., 70.) noch zu den entscheidenden Toren. „Mit der SSV hat sich die cleverere Mannschaft durchgesetzt. Wir haben aber gut dagegen gehalten“, verriet Jürgen Sattler (TSV).

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VORBERICHT / 1.Runde  – Kreispokal prägt die Fußballwoche im Odenwaldkreis – Zwei Begegnungen der ersten Pokalrunde steigen an diesem Donnerstag und eine der zweiten Runde am Mittwoch
Von Thomas Nikella

ODENWALDKREIS – Die erste Runde des Fußball-Kreispokals ist noch nicht beendet, da kündigt sich für Mittwoch, 14. August (18.45), bereits das erste Zweitrundenmatch zwischen der SSV Brensbach gegen die SG Nieder-Kainsbach an. Am Donnerstag, 15. August (jeweils 18.30) soll die erste Runde abgeschlossen werden: Es spielen SV Gammelsbach gegen Inter Erbach und TSG Steinbach gegen SV Lützel-Wiebelsbach.
Im Gersprenztal wird das Derby am Mittwoch zwischen A-Liga-Aufsteiger SSV Brensbach und Neu-Kreisoberligist SG Nieder-Kainsbach mit Spannung erwartet. Die SSV hat in der Liga noch nicht verloren. In beiden Begegnungen führte der Aufsteiger, musste aber jeweils noch den Ausgleich hinnehmen. Dennoch sind die SSV gut gestartet, so gab es in der ersten Runde des Pokals ein 2:1-Erfolg gegen beim TSV Bullau, und auch Torjäger Tim Friedrich ist schon wieder in Form: In den drei Pflichtspielen schoss der SSV-Angreifer bereits vier Tore. Er könnte die SG Nieder-Kainsbach einiges Kopfzerbrechen bereiten.
Dennoch ist die SG Nieder-Kainsbach klarer Favorit, die am vergangenen Sonntag die ersten drei Punkte einfuhr, als sie nach 0:2-Rückstand bei der Germania Ober-Roden II noch mit 3:2 gewann.
Am Donnerstag empfängt in der ersten Runde der SV Gammelsbach die klassenhöhere Mannschaft von Inter Erbach. Bei den Erbachern steht Trainer Ayhan Ari vor keiner einfachen Aufgabe: „Wir müssen mit unserer Mannschaft Geduld haben, es ist eine völlig veränderte Mannschaft gegenüber der Vorjahre, wo in Teilen die Abstimmung fehlt“, beschrieb am Sonntagnachmittag der Coach die Situation bei den Kreisstädtern. Darin könnte wiederum die Chance für den B-Ligisten SV Gammelsbach liegen, der sich gegen Inter eine Chance ausrechnen darf. Ein Spiel auf Augenhöhe ist bei der TSG Steinbach zu erwarten, wo am Donnerstag der klassenhöhere SV Lützel-Wiebelsbach gastiert. Die TSG ist nach dem Abstieg mit sechs Zählern aus zwei A-Liga-Spielen gestartet. Der 3:2-Auswärtssieg bei Aufstiegskandidat TSV Günterfürst dürfte den Steinbachern gegen die Lützelbacher Rückenwind geben. Aber der SVL hat sich für die neue Kreisoberliga-Spielzeit einiges vorgenommen. In Fränkisch-Crumbach gewannen die Männer um SV-Trainer Percy Schwinn einigermaßen überraschend. Dennoch ist das Pokalspiel in Steinbach nicht zu unterschätzen. In der abgelaufenen Kreisoberliga-Saison trennten sich beide Teams zweimal unentschieden (0:0 und 1:1).

Zweimal Elfmeterschießen im Odenwälder Kreispokal

Mit dem SV Gammelsbach und der TSG Steinbach kommen jeweils die klassentieferen Teams im Pokal weiter, was der SSV Brensbach gegen SG Nieder-Kainsbach nicht geling.
Von Thomas Nikella und Lutz Heider

ODENWALDKREIS – Am Mittwochabend zog die SG Nieder-Kainsbach als erste Mannschaft in die dritte Runde des Fußball-Kreispokals ein. Am Donnerstag siegten in den Partien der ersten Runde der SV Gammelsbach und die TSG Steinbach jeweils im Elfmeterschießen.

SSV Brensbach – SG Nieder-Kainsbach 0:3 (0:0). „Wir haben eigentlich gut angefangen, ehe ein Foul zum Elfmeter für Nieder-Kainsbach führte, den Sebastian Hagendorf (6.) für die Gäste verwandelte“, sagte Thomas Kerz von der SSV. Danach legte die SG durch Björn Kabel (10.) und Marcel Wünsche (34.) vorentscheidend nach. Nach der Pause sah Brensbachs Abteilungsleiter seine Elf im Aufwind: „Für uns war wichtig, dass wir uns in der zweiten Hälfte steigerten“, kommentierte Thomas Kerz abschließend.

SV Gammelsbach – Inter Erbach 5:4 (2:2/1:2). Nach regulärer Spielzeit stand es 2:2 nach Toren von Sebastian Schuh (14. und 83.) für Gammelsbach sowie Tolga Ceyhan (7.) und Mehmet Ucar (31.) für Erbach, sodass – wie es die Odenwälder Vereine hatten – gleich mit dem Elfmeterschießen weitergemacht wurde. Zunächst verschossen beide Mannschaften, ehe der SV mit 3:2 in Führung ging. Auch die nächsten beiden Schützen trafen nicht. Aber über 3:3, 4:3 und 4:4 behielt Manuel Keßler die Nerven und verwandelte den entscheidenden Elfer.

TSG Steinbach – SV Lützel-Wiebelsbach 6:5 (1:1/0:1) nach Elfmeterschießen. Die Gäste aus der Kreisoberliga lagen zur Halbzeit durch einen Treffer von Julian Rudel (30.) in Führung. In der 69. Minute gelang Benjamin Reimer für den A-Ligisten der Ausgleich, was letztlich sein Team in einer kampfbetonten Partie ins Elfmeterschießen brachte. Während vier Schützen für die TSG trafen, scheiterte der SV Lützel-Wiebelsbach zweimal an TSG-Keeper Roman Hamm. Fabian Lulaj erzielte das 6:5.

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2.Runde Kreispokal 2019/20

VORBERICHT / 2.Runde  – Sechs Begegnungen der zweiten Kreispokal-Runde mit dem Spitzenspiel SG Sandbach gegen KSG Rai-Breitenbach. Gruppenligist VfL Michelstadt muss in Günterfürst ran.

Von Thomas Nikella


Als Einheit wollen sich die Fußballer der SG Sandbach auch im Pokal-Heimspiel gegen Rai-Breitenbach präsentieren. Foto:Joaquim Ferreira

ODENWALDKREIS – Sechs von acht ausstehenden Partien in der zweiten Runde des Odenwälder Fußball-Kreispokals sind für diesen Donnerstagabend angesetzt. Auch hier scheint ein Favoritensterben vorprogrammiert: Das Top-Spiel findet in Sandbach statt, wo der Titelverteidiger KSG Rai-Breitenbach gastiert und auf den ambitionierten Liga-Rivalen SG Sandbach trifft.
Die ersten beiden Spiele in Gammelsbach und Steinbach werden bereits um 18 Uhr angestoßen: Dort trifft B-Ligist SV Gammelsbach auf die höherklassige FSV Erbach. In der ersten Pokalrunde setzte sich der SVG bereits gegen A-Ligist Inter Erbach durch. Die Aufgabe gegen die FSV ist allerdings nicht vergleichbar: Die Kreisstädter spielen in der A-Liga vorne mit und präsentierten sich zuletzt spielstark, dürften nicht nur deswegen in der Oberzent klar favorisiert sein.
Ein schweres Auswärtsspiel muss der SV Beerfelden bei der TSG Steinbach bestreiten. Die TSG ist mit fünf Siegen in der Kreisliga A souverän gestartet, in der ersten Pokalrunde warfen die Steinbacher zudem Kreisoberligist SV Lützel-Wiebelsbach aus dem Wettbewerb. Sollte die TSG ihre beste Mannschaft aufbieten, wird es für den SVB sehr schwer, die nächste Runde zu erreichen. Steinbachs durchschlagskräftigerer Angriff sollten die Begegnung entscheiden können.
Alle übrigen vier Spiele an diesem Abend werden erst um 19 Uhr angepfiffen: Darunter auch B-Liga-Spitzenreiter SV Hummetroth, der nach eigenem Bekunden mindestens ins Halbfinale vorstoßen will. Zunächst einmal muss der SVH die Hürde SG Rothenberg überqueren. Dem SV Hummetroth ist in dieser Pokalspielzeit einiges zuzutrauen: In der ersten Runde warf der Verein A-Liga-Spitzenreiter FC Rimhorn mit 3:1 aus dem Wettbewerb. In der B-Liga führt die Elf mit fünf Siegen und 30:0 Toren das Teilnehmerfeld an. Für die SGR könnte dieses Begegnung zur Herkulesaufgabe geraten, auch wenn der Klub in der A-Liga zuletzt drei Spielgewinne einfuhr und das Team von Trainer Thomas Fink sich im Aufwind befindet.
Die Spielvereinigung Kinzigtal ist in der B-Liga die Überraschungsmannschaft: Mit fünf Liga-Erfolgen liegen die Ober-Kinziger punktgleich mit Hummetroth an der Spitze. Am Donnerstagabend empfangen die Kinzigtaler den A-Liga-Aufsteiger TSV Hainstadt: Auch der vermeldete zuletzt ansteigende Form.
Das Schlagerspiel dieser Pokalrunde findet ohne Zweifel bei der SG Sandbach statt, wo sich Titelverteidiger und Kreisoberliga-Spitzenreiter KSG Rai-Breitenbach präsentieren wird. Beide Mannschaften zeigten schon eine starke Frühform: Ganz besonders die KSG Rai-Breitenbach, die mit fünf Erfolgen unangefochten die Kreisoberliga anführt. Auch Sandbachs Leistungskurve zeigt deutlich nach oben. Die letzten drei Spiele gewann die SGS ohne Gegentor und brachte dabei 19 Tore an, ist damit einer der engsten Verfolger der Rai-Breitenbacher. Diese direkte Begegnung könnte über die Tagesform entschieden werden. Schließlich geht es beim TSV Günterfürst gegen den Gruppenligisten VfL Michelstadt noch einmal ums Weiterkommen. Der TSV ist in der A-Liga alles andere als wunschgemäß gestartet: Nur ein Sieg aus fünf Spielen und schon 13 Gegentore machen deutlich, dass bei den Günterfürstern noch nicht alles rundläuft.
Gegner VfL Michelstadt ist aber auch noch nicht richtig in dieser Spielzeit angekommen, wie das bittere 0:7 in der Gruppenliga gegen den SV Münster zeigt.

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BERICHT / 2.Runde  – Schlappe im Odenwälder Kreispokal für Titelverteidiger – KSG Rai-Breitenbach wird von der SG Sandbach mit 6:1 düpiert. Der VfL Michelstadt kommt dagegen souverän eine Runde weiter.

Von Thomas Nikella


Jury Jakovenko (links) von der KSG Rai-Breitenbach im Zweikampf mit Gian Luca Krinke (SG Sandbach). Die Sandbacher entscheiden das Pokalspiel zuhause mit 6:1 überraschend deutlich zu ihren Gunsten. Jakovenko sieht die Gelb-Rote Karte. Foto: Joaquim Ferreira

ODENWALDKREIS – Paukenschlag im Odenwälder Fußball-Kreispokal: Im Schlagerspiel der zweiten Runde strauchelte Titelverteidiger KSG Rai-Breitenbach bei der SG Sandbach und ist nach einem 1:6 bereits aus dem Wettbewerb ausgeschieden.

SV Gammelsbach – FSV Erbach 1:8 (0:4). Nazmi Sanori (10., 28.), Ammar Ghanam (22.) sowie Burat Keles (24.) schossen die überlegenen Erbacher bereits zum Seitenwechsel deutlich in Führung. In der zweiten Hälfte konnte es sich der Gast sogar leisten, einen von Baran Batu (56.) getretenen Foulelfmeter nicht zu nutzen. SVG-Schlussmann Jonas Schmidt reagierte glänzend. An der deftigen Niederlage konnte aber auch er nichts ändern. Davor Simovic (46.), Baran Batu (62., 83.) und Ammar Ghanam (64.) machten es für die Platzherren richtig bitter. Marvin Schneider (71.) schoss Gammelsbachs einzigen Treffer zum 1:7.

SG Sandbach – KSG Rai-Breitenbach 6:1 (2:1). In der ersten Hälfte erfüllte der Pokalabend alle Erwartungen: Luca Wirths Führungstreffer (5.) glich Marco Reppe nach 35 Minuten aus. Nach einer Abtastphase kam das Schlagerspiel richtig in die Gänge: Sandbach drängte, während Rai-Breitenbach auf Konter lauerte, was aber schon in der ersten Halbzeit nicht wirklich aufging. Kurz vor der Pause brachte Luca Wirth (42.) die SGS wieder in Front. Hinzu kam die Gelb-Rote Karte gegen KSG-Akteur Jury Jakovenko (39.), was die Gäste schwächte. Nach der Pause zogen die Platzherren ein Powerplay auf: „Da haben wir nahezu jede Chance genutzt“, kommentierte Holger Besler von der SGS. Pascal Tschepke (59.), Leon Luft (70.), Hasan Cur (72.) und Haralambos Floros (87.) schossen einen klaren Sandbacher Pokal-Erfolg heraus.

SG Bad König/Zell – KSG Vielbrunn 1:0 (0:0). Die Platzherren besaßen zwar etwas mehr Spielanteile, doch gegen massiv in der eigenen Hälfte stehenden Gäste war es schwer, zum Abschluss zu kommen. Eine ähnliche Lage nach der Pause. „Wir haben uns da vielleicht etwas zu sehr der Spielweise von Vielbrunn angepasst. Dennoch waren wir zumindest optisch mit den klareren Spielanteilen ausgestattet“, sagte Peter Berres von der SG. Drei Minuten vor Spielende kam Bad König dann doch mal mit einer Aktion durch und markierte durch Sercan Sezek den entscheidenden Treffer.

VfR Würzberg – FV Mümling-Grumbach II 3:3 (0:0). Über weite Strecken lieferten sich beide Teams ein ausgeglichenes Spiel. Torfolge: 0:1 Walther Lyon (58.), 1:1 Jan Emig (62.), 1:2 Matthias Zatocil (63.), 2:2 Mario Reubold (75.), 2:3 Arif Daniel Kiran (79.), 3:3 Florian Kleinlehner (88.). (nik)

TSV Günterfürst – VfL Michelstadt 0:4 (0:1). Der VfL führte zwar nach neun Minuten durch Felix Hartmann, dennoch war es in der ersten Hälfte kein dominanter Auftritt des Gruppenligisten. Günterfürst sorgte mit seinem Einsatz für ausgeglichene Spielverhältnisse. Unmittelbar vor der Pause hatten die Platzherren die Riesengelegenheit zum Ausgleich, doch Can Timocin (44.) beförderte die Kugel nur an den Querbalken. Nach dem Seitenwechsel war der Gast überlegener und steuerte durch die Tore von Lutz Reubold (54., 70.) und Roman Schiedlowski (72.) einem ungefährdeten Sieg entgegen. „Wir haben kräftigen Widerstand geleistet und nie aufgegeben“, bewertete Mark Ripper vom TSV den mutigen Auftritt der Günterfürster.

Spvgg Kinzigtal – TSV Hainstadt 0:3 (0:2). Bis kurz vor der Halbzeit lieferten sich die Ober-Kinziger mit dem A-Liga-Aufsteiger ein ausgeglichenes Kräftemessen. Fünf Minuten vor dem Seitenwechsel unterlief der Spielvereinigung ein Abwehrfehler, den Florian Haala (40.) zum Führungstreffer nutzte. Wenige Momente später baute Shemuz Aluz (43.) den Gästevorsprung aus. Kinzigtal hatte den Faden völlig verloren und musste so in der zweiten Hälfte einem klaren Rückstand hinterherlaufen. Als nach 56 Minuten Hainstadts Routinier Florian Haala (Foulelfmeter) einen weiteren Treffer anbrachte, war die Begegnung gelaufen.

SV Hummetroth – SG Rothenberg 4:0 (1:0). „Wir waren bereits in der ersten Hälfte leicht überlegen, Chancen gab es auf beiden Seiten, aber nur Nur Chousein (33.) nutzte eine davon zur 1:0-Führung“, berichtete Axel Karg für den SVH. Rothenberg hatte in der 60. Minute die Großchance, dem Spiel einen anderen Verlauf zu geben: Steffen Heckmann brachte aber einen Foulelfmeter gegen SVH-Schlussmann Roland Denzel nicht im Tor unter und verpasste damit den Ausgleich. Dann aber holte Hummetroth zum Doppelschlag aus: Cagdas Pektas (67.) und Mirkelam Güler (71.) trafen zum 3:1. Wenig später war es erneut Nur Chousein (80.), der den Sack mit dem 4:0 zuschnürte. 

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VORBERICHT / 2.Runde  – Wiedersehen von Odenwälder Pokal-Finalisten – TSV Seckmauern erwartet in der zweiten Runde den TSV Höchst, dem er 2018 mit 0:3 klar unterlegen war. Doch diesmal scheinen die Leistungsunterschiede geringer zu sein.


Der TSV Seckmauern fordert mit Spielertrainer Manuel Seifert (vorne links) am Mittwoch im Pokal den TSV Höchst. Foto: Joaquim Ferreira

SECKMAUERN – Die zweite Runde im Odenwälder Fußball-Kreispokal ist fast komplett. Es fehlen nur noch zwei Begegnungen, von denen eine am morgigen Mittwoch (11. September) über die Bühne geht. Dabei kommt es zum Wiedersehen der beiden Pokal-Finalisten der Saison 2017/18. Für 18.30 Uhr ist das Heimspiel des TSV Seckmauern gegen den TSV Höchst angesetzt.
Die Höchster waren am vergangenen Wochenende in der Gruppenliga spielfrei, während der am Mittwoch gastgebende Kreisoberligist mit einem 2:0-Heimsieg gegen die KSG Georgenhausen seinen dritten Tabellenplatz verteidigt hat. Bei den Seckmaurern läuft es unter dem neuen Spielertrainer Manuel Seifert richtig gut. Von sechs Saisonspielen wurden fünf gewonnen; nur bei der KSG Rai-Breitenbach gab es eine Niederlage. Und die Rai-Breitenbacher führen nicht von ungefähr die Liga ohne Punktverlust an, leisteten sich in der vergangenen Woche jedoch als Titelverteidiger einen Blackout im Pokal, als die KSG bei der SG Sandbach mit 1:6 unter die Räder kam.
Im letzten Aufeinandertreffen zwischen Höchst und Seckmauern setzte sich die Gruppenliga-Mannschaft beim Endspiel in Lützel-Wiebelsbach nach Kopfballtoren von Christoph Eisenhauer (2) und Daniel Simoes (mittlerweile bei der SG Sandbach) mit 3:0 hochverdient durch. Jürgen Fornoff vom gastgebenden SV Lützel-Wiebelsbach sagte nach dem Finale am 10. Mai 2018: „Man hat heute schon einen Klassenunterschied erkennen können. Vom TSV Seckmauern hatte ich mir mehr erwartet.“
Die bisher gezeigten Leistungen in der Liga legen die Vermutung nahe, dass der TSV Seckmauern die klassenhöhere Mannschaft diesmal deutlich stärker fordern wird. „Wir sind gut aufgestellt“, kündigt Seckmauerns Sprecher Ulrich Wagner an. Ein kleiner Vorteil könne es auch sein, dass die Partie auf dem kleineren Kunstrasenplatz unter Flutlicht ausgetragen wird. Das sieht auch Höchsts Trainer Volker Sedlacek so, „aber das müssen wir so annehmen“.
Ein dickes Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Höchsts Torjäger Rico Blecher, der nach seiner Knochenhautentzündung am Schienbein zuletzt nur Lauftraining machen konnte – und auch dieses nicht völlig beschwerdefrei. Geplant sei, so Sedlacek, dass er am kommenden Sonntag (15. September) im Gruppenliga-Spiel beim FC Alsbach wieder aufläuft.
Dass Blecher schon für das Pokalspiel fit ist, glaubt der Trainer nicht, will es aber auch nicht ganz ausschließen. „Wenn Blecher spielt, sinken unsere Chancen“, meint Ulrich Wagner, den am Wochenende eine Hiobsbotschaft erreichte. Rückkehrer Jannik Beck (20) hat sich bei einem Fußballturnier für sein Firmenteam ohne Fremdeinwirkung einen Kreuzbandriss zugezogen. Er war erst vor Kurzem vom Landesligisten TV Haibach – Beck wurde mit einem Amateurvertrag ausgestattet – nach Seckmauern gewechselt, um mehr Einsatzzeiten zu bekommen. Ansonsten geht der TSV Seckmauern aber ohne Personalsorgen in das Spiel.
Beim Gast wird Robin Hallstein wieder eine Option sein, während Joshua Lazaridis im Urlaub weilt. „Wir gehen durchaus als Favorit ins Spiel. Aber ich glaube, der Unterschied wird nicht mehr so groß sein wie seinerzeit“, sagt Volker Sedlacek.
Das nimmt auch Höchsts Sprecher Jens Krätschmer an: „Ich gehe davon aus, wer am Mittwoch die größere Effizienz an den Tag legt, wird das Spiel gewinnen.“

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BERICHT / 2.Runde – Kleine Überraschung im Kreispokal Odenwald – 2:0-Heimsieg des TSV Seckmauern im Kreispokal gegen den TSV Höchst nach einem Doppelschlag von Dario Hener.


Über die Höchster Mauer zirkelt Dario Hener (TSV Seckmauern) den Ball zum 2:0 ins Tor. Foto: Joaquim Ferreira

SECKMAUERN – (nik). Der TSV Seckmauern ist eine Runde weiter im Fußball-Kreispokal. Mit einem hochverdienten 2:0 (0:0) gegen Gruppenligist TSV Höchst drang der Kreisoberligist am Mittwochabend in Runde drei vor.
Wie Seckmauerns Sprecher Ulrich Wagner berichtete, waren die Platzherren feldüberlegen gegen aus seiner Sicht schwache Gäste: „Vielleicht lag es ja auch ein wenig an dem ungewohnten Kunstrasen“, sagte der Seckmaurer Sprecher.
Bereits in der ersten Hälfte hätte Seckmauern in Führung gehen können, vielleicht sogar müssen: Dario Hener (6. Minute) per Kopfball und Maximilian Gessner (9.) – freistehend vor dem Höchster Tor – besaßen schon in der Frühphase zwei klare Torchancen. Auch ansonsten sorgten beide Angreifer für reichlich Unruhe im Höchster Strafraum. Der Gast, bei dem der angeschlagene Torjäger Rico Blecher auch nicht auf der Bank saß, kam erst unmittelbar vor dem Seitenwechsel zu einer aussichtsreichen Torgelegenheit, die jedoch Robin Hallstein nicht nutzen konnte (43.).
Nach der Pause ließ Seckmauern in der 46. und 52. Minute zwei weitere Gelegenheiten ungenutzt verstreichen. Dann aber war Dario Hener (61., 64.) gleich zweimal erfolgreich zur Stelle: Zuerst tauchte er frei vom Gästetor auf und besorgte aus spitzem Winkel die 1:0-Führung, drei Minuten später schoss er einen 25-Meter-Freistoß direkt ins Tor. „Das war die Entscheidung. Wir haben Höchst auch in der zweiten Hälfte nicht zur Entfaltung kommen lassen“, sagte Uli Wagner abschließend.
Die Gäste wachten zu spät auf und kamen erst in der Schlussphase noch zu einem Pfostentreffer.
„Die Seckmaurer waren einfach einen Tick aggressiver, wie du es auch sein musst, wenn du eine Runde weiterkommen willst“, erkannte Höchsts Sprecher Jens Krätschmer an. Er sei zwar schon von seinem Team enttäuscht („Wir haben wieder mal zuviele Fehler im Spielaufbau gemacht“), glaube aber nicht, „dass uns dies runterzieht“.


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